Unser erster Tag in Sagres – entspannt angekommen

Wieder mal eine tolle Reise, viele  neue Eindrücke und ein entspannter Hund.

Unsere Reise durch Spanien war, was Stellplätze betrifft, wieder eher ernüchternd.

Die schöne Estremadura. Ein angeblich schönes Örtchen nach dem anderen. Wir können das irgendwie immer nicht erkennen. Für mich sind selbst Salamanca & Merida Ortschaften, in denen sich nur wenige alte Bauten befinden. Der überwiegende Teil der Städte ist jedoch wirklich grauenhaft. Hochhäuser, Neubauten, uncharmant. Die Stellplätze meist außerhalb in unmöglichster Lage. Irgendwie haben die Spanier das Potential der Camper noch nicht erkannt.

In Salamanca haben wir einen netten Campingplatz entdeckt, auf dem wir regelmäßig übernachten, 4km außerhalb der City, aber dafür am Fluß im Grünen. Eine nette, sehr Service-orientierte Familie. Camping Don Qujote  http://www.campingdonquijote.com Empfehlenswert ist auch das Restaurant mit Außenterrasse. Hunde sind auf der Terrasse und im Restaurant willkommene Gäste. Das Essen war, wie auch schon im Vorjahr, sehr zu empfehlen. Entrecote, frische hausgemachte Pommes und Salat, etwa 13,50€. Das Bier dazu kommt in gefrorenen Gläsern auf den eingedeckten Tisch. Das Personal ist mehrsprachig und überaus freundlich, was wir sonst aus Spanien so eher nicht kennen. 

Kostenfreies W-Lan!!! 

Übernachtungspreis: 2 Personen & großes Wohnmobil 16€, Hunde kostenfrei. Ver-und Entsorgung auf dem Platz. Rezeption bis 23 Uhr geöffnet. Vor dem Tor ist ein riesiger Parkplatz, so dass man bei verspäteter Anreise auch hier hervorragend zwischen Bäumen und flussnah übernachten kann. 

Da der Platz über parzellierte Flächen unter Bäumen und un-parzellierte Flächen auf der sehr großen Wiese verfügt, ist hier zum bequemen Rangieren für übergrosse Wohnmobile oder Gespanne mehr als ausreichend Platz. 

Der Platz ist dieses Jahr bis  November geöffnet.

Die Strecke Mimizan-Salamanca beträgt etwa 600 km und ist als Tagesetappe aufgrund der starken Steigung im Gebirge relativ stressfrei zu bewältigen.

Camping_Don_Quijote.jpg

Wer nicht  so weit fahren möchte, dem empfehlen wir den Wohnmobilstellplatz in Palencia. An einem Park gelegen und auch mit großen Fahrzeugen relativ gut erreichbar. Die Stellflächen sind gekennzeichnet. Da dieser Stellplatz auch von der Promobil empfohlen wird, ist er relativ stark frequentiert. Wir standen allerdings des öfteren ein paar Meter weiter auf den PKW Stellflächen, ohne das sich jemand darüber aufregte. Hunde im Park nicht erlaubt. V+E vorhanden, kein Strom.

Hier unserere gefahrene Stecke von Mimizan nach Sagres: 

Wir fahren kostenpflichtig Richtung Biarritz, weiter nach Burgos (auch mautpflichtig). Wir fahren gerne sonntags, weil dann keine LKW´s unterwegs sind. Das hat sich auch dieses Mal wieder bewährt. Keine Drängelei, kein permanentes Überholen oder überholt werden; einfach eine entspannte Reise. Das spanische Preisgefüge an den Tankstellen ist dieses Jahr wieder extrem erträglich, mit Dieselpreisen von etwa 1,10€. Wir haben aber auch schon Angebote von unter 1€ gesehen. 

Von Burgos aus führt eine in jede Richtung 2-spurige und sehr gut ausgebaute kostenfreie AUTOVIA über Valladolid, Salamanca und Merida bis Sevilla. Links und rechts nur ausgedörrte Felder, alles in allem grau in grau. In der La Mancha (Richtung Sevilla) erwarteten uns dann wieder strenger Seitenwind, hohe Temperaturen jenseits der 30 Grad und das nach 19 Uhr!!!

Der heißeste Ort Europas: Dos Hermanas bei Sevilla.

Ab hier: Rückenwind bis Portugal.

Die Wiederum kostenfreie Autobahn bis zur spanisch/portugiesischen Grenze bei Huelva führt über den Länder teilenden Fluss zum größten Witz aller Zeiten, dem portugiesischen Mautsystem.

Hier können Sie entscheiden, ob Sie zahlen wollen – oder nicht. Sobald man die Brücke passiert hat, erreicht man rechter Hand, eine separate Spur mit Bezahlsystem. Dort kann man sich ausschließlich mit einer Kreditkarte registrieren. Die Maut wird dann, je nach gefahrener Strecke und durch Erfassung der Nummernschilder, abgebucht. Wer sich dort nicht registriert und einfach daran vorbei fährt, kann ungehindert die etwa 130 km lange Strecke bis Lagos passieren. Sanktionen hat man nicht zu befürchten (Stand heute).  Wer von Lagos aus das Land verlassen möchte, wird vergeblich nach einer Möglichkeit suchen, seinen Obulus zu entrichten. Es gibt keine. An keiner Auffahrt und an keiner Abfahrt eine Schranke oder einen Zahlsystem.

In Sagres angekommen, haben wir uns – wie jedes Jahr- dafür entschieden, unsere erste Nacht am Strand Praia do Cordoama zu verbringen.  Herrlich frische Luft, Wellenrauschen und Wind haben uns in den Schlaf gewiegt. 

Heute morgen dann um 9 Uhr Ortszeit ( – 1 Stunde), herrlich ausgeschlafen, die erste Hunderunde am Strand. So geht Urlaub!


3 Gedanken zu “Unser erster Tag in Sagres – entspannt angekommen

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